Einfaches Bananenbrot

von Anja | Sugarfree Naturally
Zuckerfreies Bananenbrot

Ob es sich bei Bananenbrot nun um Brot oder Kuchen handelt, ist wohl ein Fall für Galileo Mystery. Es ist süß und ich esse es am liebsten pur. Deshalb wäre es für mich Kuchen. Aber man kann es auch mit Butter, oder für ganz mutige, mit Chia-Marmelade bestreichen und dann wäre es Brot. Was es auch ist, es schmeckt. Und das ist ja die Hauptsache 😉 

Bananen enthalten etwas mehr Fructose, sind aber meist gut verträglich

Wie viel Fructose Bananen letztendlich wirklich haben, kann ich euch leider nicht sagen. Ich habe schon Angaben von 3,4g bis 7,2g pro 100g gefunden. Sie haben jedoch ein ausgeglichenes Fructose-Glucose-Verhältnis, sodass sie von vielen FI’lern ganz gut vertragen werden. Wie immer macht ja die Dosis das Gift 😉 

Deshalb habe ich das Rezept extra so entwickelt, dass nur zwei Bananen im Brot verarbeitet sind. So habt ihr auf ein oder zwei Scheiben runter gerechnet nur noch recht wenig Fructose und es schmeckt trotzdem gut nach Banane. 

Wie sollte das Bananenbrot gelagert werden?

Das Brot ist meist nicht richtig trocken, sondern eher sehr saftig. Deshalb hält es sich am längsten in einer Dose im Kühlschrank. Jedoch wird es dadurch auch etwas kompakter und fester. Das ändert aber absolut nichts am Geschmack, wie ich finde.

Nie wieder angebackenes Brot in der Kastenform

Egal wie sehr man die Kastenform einfettet, am Ende bleibt doch gern was drin hängen. Deshalb legt die Form am besten mit Backpapier aus. Und damit das dann nicht so komisch in der Form hängt, kommt hier der ultimative Backpapier-Tipp. Nehmt euch einfach einen Bogen Backpapier, stellt die Kastenform in die Mitte und zeichnet mit einem Bleistift die Umrandungen des Bodens. Dann kippt ihr die Form davon ausgehend jeweils auf jede Seite und zeichnet wieder die Umrandung der Seite. Sodass ihr die Backform quasi nach und nach auf dem Backpapier aufzeichnet, sie ausschneidet und dann nur noch passend in die Form legen müsst.

Die vegane Variante

Das Bananenbrot ist aufgrund von Butter, Eiern und Milch nicht vegan. Eine Möglichkeit, um es vegan abzuwandeln, wäre die Butter mit Kokosöl oder Sonnenblumenöl zu ersetzen und die Milch einfach mit pflanzlichen Milchalternativen wie Hafermilch oder Reismilch. Die Eier könnte man mit einer Mischung aus geschroteten Leinsamen und heißem Wasser machen. Dazu pro Ei 1 EL Leinsamen und 3 EL heißes Wasser verrühren und ca. 5 Minuten quellen lassen. Sicherheitshalber muss ich dazu sagen, dass ich es noch nicht in der veganen Variante probiert habe. Also eventuell könnte sich die Konsistenz dadurch verändern.

Stracciatella-Bananenbrot

Wem das Bananenbrot zu langweilig ist, kann es noch mit ein paar Kakaonibs oder gehackter Schokolade mit mindestens 85% Kakaoanteil aufpeppen. Einfach am Ende vorsichtig unter den Teig heben. 

Zur Fructose:

  • Bananen:  Sie enthalten relativ viel Fructose. Die Angaben schwanken zwischen 3,4 und 7,2g/100g. Ich verwende noch keine überreifen Bananen, jedoch sollten sie schon reif und ein paar braune Punkte haben, damit sie die richtige Konsistenz haben. 

Zur Laktose:

  • Butter: Butter enthält sehr wenig Laktose und wird von den meisten sehr gut vertragen
  • Milch: Ich nehme laktosefreie Milch oder Hafermilch
Zuckerfreies Bananenbrot
Zuckerfreies Bananenbrot

Bananenbrot

Ob es sich bei Bananenbrot nun um Brot oder Kuchen handelt, ist wohl ein Fall für Galileo Mystery. Es ist… Rezept ausdrucken
Personen: 4 Prep Time: Cooking Time:

Zutaten

  • 2 Bananen
  • 150g flüssige Butter
  • 50g Getreidezucker
  • 2 Eier
  • 350g Dinkelmehl Type 630
  • 1 TL Backpulver
  • 2 TL Zimt
  • 1/2-1 TL Vanillepulver
  • 6 EL laktosefreie Milch

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Die Bananen schälen und mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zerdrücken. 
  3. Butter, Eier, Getreidezucker mit einem Handrührgerät ca. 5 Minuten schaumig schlagen, sodass die Masse etwas heller wird. Zimt und Vanille und zerdrückte Bananen dazugeben und gut verrühren.
  4. Mehl und Backpulver miteinander mischen und zu den feuchten Zutaten geben. Hier am besten mit einem Schneebesen arbeiten, damit der Teig nicht zu lang geschlagen wird. Sonst geht er schlechter auf. 
  5. Eine Kastenform (meine ist 25 cm lang) mit Backpapier auskleiden und den Teig rein geben.
  6. Alles für ca. 50 Minuten im Ofen backen. Prüft mit einem Holzstab, ob das Brot schon durch ist. Wenn noch etwas dran kleben bleibt, lasst es noch für ein paar Minuten im Ofen.
4 Kommentare
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4 Kommentare

Sophie 16. Januar 2020 - 22:13

Liebe Anja, lieben Dank für das Rezept.
Kannst du mir nur das mit getreidezucker erklären, stehe hier irgendwie auf dem Schlauch 🙈. Kann ich auch reissirup alternativ nehmen? Liebe Grüße Sophie

Antworten
Anja | Sugarfree Naturally 16. Januar 2020 - 22:31

Hallo Sophie,

vielen Dank für dein Kommentar 🙂
Getreidezucker ist auch eine fructosefreie Zuckeralternative, die ich bisher tatsächlich nur bei Frusano gefunden habe. Er hat die gleichen Backeigenschaften wie Zucker, deshalb kann man ihn super für Mürbeteige oder eben Teige verwenden, die eh schon eher klebrig sind und nicht noch flüssiger werden sollen. Ein paar mehr Informationen findest du auch im Beitrag zu den Zuckeralternativen
Du kannst auch Reissirup verwenden, jedoch könnte der Teig dann um einiges flüssiger werden, sodass du da vielleicht nochmal mit mehr Mehl ausgleichen müsstest. Es kann sein, dass es das Bananenbrot dann noch kompakter macht. Und vermutlich musst du dann auch etwas mehr Reissirup als bisher Getreidezucker verwenden, schätze ich. Aber versuchen kannst du es ja mal 🙂

Liebe Grüße,
Anja

Antworten
Anni 30. Januar 2020 - 8:51

Liebe Anja,
was für ein Vanillepulver verwendest du denn immer für deine Rezepte?
Liebe Grüße,
Anni

Antworten
Anja | Sugarfree Naturally 30. Januar 2020 - 9:44

Hallo Anni,

ich verwende im Moment immer das Natur Vanillepulver vom Vanille Shop. Das gibt es unter anderem auch bei Amazon zu kaufen. Es ist zwar etwas teurer aber ziemlich ergiebig. Ich bin bislang sehr zufrieden damit und nutze das wirklich recht viel 🙂

Liebe Grüße,
Anja

Antworten

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